Palmbuschen binden und Palmweihe

Palmbuschen binden und Palmweihe

Der 10. April war heuer der sechste und letzte Sonntag in der Fastenzeit und zugleich der Palmsonntag. Eine Woche vor dem Osterfest gedenken die Christen an den Einzug von Jesus in Jerusalem. Jesus kam in Jerusalem auf einem Esel angeritten und begrüßte die Anwesenden mit einem Palmzweig. In unserer Gegend ist es der Brauch, dass statt des Palmzweiges ein Palmbuschen gebunden wird. Je nach Region werden die Buschen unterschiedlich zusammengesteckt.

Wir haben im Seniorenwohnhaus natürlich auch Palmbuschen gebunden. Große Buschen mit Stecken oder ohne Stecken und kleine Büscherl für jede Wohnung eines.

Palmkätzchen und Buchs wurden zu Büscherl zusammengesteckt. Die Bewohnerinnen wickelten den Draht um die Büscherl herum und so wurde ein Büscherl nach dem anderen fertig. Naja, ganz fertig waren die Büscherl noch nicht. Zwei BewohnerInnen übernahmen das Anbringen der Bänder. Pro kleinem Büscherl kamen fünf Bänder in verschiedenen Farben rauf. Bei den großen Palmbuschen sieben Bänder. Unsere Diana war ganz schön gefordert, die Bänder in der richtigen Länge abzuschneiden, da die BewohnerInnen so schnell waren.

Danach stand traditionell die Palmweihe auf dem Programm. Dazu durften wir unseren lieben Pfarrer, Pater Andreas Scheuchenpflug, begrüßen.

Die Segnung war sehr würdevoll und die BewohnerInnen freuten sich, dass dieser Brauch nicht abkommt.

Die gesegneten Palmbüscherl gelten als ein positives Symbol. So werden die Buschen mancher Orts mit der Hoffnung auf eine gute Ernte in den Acker gesteckt oder vor dem Haus aufgestellt.

Mit dem Palmsonntag beginnt für die Christen die Karwoche und das Osterfest naht in riesen Schritten.

Wir bedanken uns herzlichst bei Fam. Gruber, vlg. Schörkmayr; bei Fam. Schrempf und Fam. Tisal für die gespendeten Palmkätzchen. Ebenso ein Dankeschön an Fam. Schrempf für den Buchs. Vielen Dank an Pater Andreas Scheuchenpflug für die schöne Weihe.

 

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