Gender Mainstreaming

Geschlechtsspezifische Fragen im Bereich der Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen sind einerseits im Zusammenhang von Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung, familiärer Pflege, Schichtung des Arbeitsmarktes  relevant,  andererseits müssen sie im Kontext neuer Modelle berücksichtigt werden, da Frauen einen anderen finanziellen Hintergrund haben und auch andere Bedürfnisse hinsichtlich Pflege aufweisen.

Ohne mittel- und langfristige regionale Planungen und Konzepte besteht die Gefahr, dass in einem Bereich, in dem die Leistungen zu mehr als 90 Prozent von Frauen erbracht werden, die Gender Perspektive weiter unberücksichtigt bleibt und Benachteiligungen von Pflegenden und Gepflegten fortgeschrieben werden. Damit ist das Thema Gender Mainstreaming im Bereich Altenpflege nicht mehr wegzudenken.  Deshalb beschäftigt sich der Sozialhilfeverband Liezen seit 2003 mit der Implementierung von Gender Mainstreaming in der eigenen Organisation wie auch im regionalen Kontext. Schritte dazu:

  • Kompetenzaufbau im Bereich Gender Mainstreaming Dop down.
  • Interdisziplinäres Projekt im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft Just Gem
  • Vertiefung und nachhaltige Schritte im Rahmen von Pop up Gem
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